Bauvorhaben: Erweiterung und Neubau Produktion, Lager und Büro LAWA in Olbernhau

Komplettlösungen  für den Firmenneubau -  von der Planung bis zum schlüsselfertigen Betrieb - sind eine Spezialität der GANZ Kühlhausbau GmbH in Irxleben bei Magdeburg.
Diese Fähigkeiten konnten jetzt im Produktions-, Lager und Büroneubau der Fa. LAWA in Olbernhau wieder voll eingebracht werden. Fast zeitgleich wurde der erste Betrieb der LAWA direkt nebenan gleich mit erweitert, der bereits 1997 schlüsselfertig an LAWA übergeben wurde.

Tiefgekühlte und gekühlte Convenienceprodukte sind ein unverändert starker Wachstumsmarkt.
Davon profitiert auch die Firma LAWA, die seit ihrer Gründung vor knapp zehn Jahren einen permanenten Aufwärtstrend erlebt.
Für ihre Herstellung wurde es im bisherigen Betrieb aber einfach zu klein - Grund für die LAWA, diesen Produktionszweig in einem weiteren Neubau unterzubringen, welcher alle Voraussetzungen für eine moderne und rationelle Produktion bietet.

Immer wieder mit GANZ gebaut
Der Auftrag für diesen Neubau ging an die GANZ Kühlhausbau GmbH, ein Unternehmen, mit dem LAWA bereits seit langem kontinuierlich zusammenarbeitet.
Schon 1996 hatte GANZ ihren ersten Bauauftrag von LAWA bekommen. Damals fertigten die Hefeknödelspezialisten ihre Waren noch in gemieteten Räumen und ließen sich von GANZ zunächst ein schlüsselfertiges Kühlhaus mit Rohbau für den neuen Betrieb bauen.
Die Zusammenarbeit verlief offenkundig zur vollen Zufriedenheit, denn gleich im Anschluß durfte GANZ  den Gesamtbetrieb bis zur schlüsselfertigen Übergabe erstellen.
Als die 1997 fertiggestellte Fabrik, die immerhin beinahe 1500 qm Platz für Produktion, Büro- und Sozialräume bot, schon 3 Jahre später nicht mehr ausreichte, wurden von GANZ zusätzliche gekühlte und ungekühlte Flächen angebaut. Immerhin wurden damit nochmals gut 800 qm Fläche für das inzwischen erheblich gewachsene Sortiment bereitgestellt.
„Durch Ersatzmaßnahmen wie zusätzliche RWA-Wandelemente im Altbau, konnte in Abstimmung mit Feuerwehr, Bauordnungsamt und Brandgutachter ein Konzept entwickelt werden, mit dem aufwendige Brandwände umgangen und somit die Erstellungskosten erheblich minimiert werden konnten“.

Neue Fabrik für Crêpes und Pfannkuchen
Bei den zeitgleich mit dem Anbau vorangetriebenen Planungen für den Neubau im Auftrag der LAWA ging es dann um die Erstellung eines kompletten Fabrikationskomplexes für den Crêpes- und Pfannkuchenbereich.
Mit einem großzügigem Raumangebot für Produktion und Lager sowie allen erforderlichen Büro- und Nebenräumen bietet das im Juli 2001 fertiggestellte Gebäude viel Platz für die weiterführenden Produktbereiche des Unternehmens.

GANZ betreute auch dieses Projekt von Anfang an.

Nach Abstimmung des Entwurfes mit den Auftraggebern wurde das Bauantragsverfahren ebenso von Irxleben aus umgesetzt, wie ein während der Bauphase notwendig gewordenes Änderungsverfahren, bei dem es um die nachträglich gewünschte Aufstockung des Büro- und Sozialtraktes ging, sowie die Ausführungsplanung mit den Detailplanungen.
Lediglich um Statik und Heizungs-/Lüftung/Sanitärtechnik kümmerten sich externe Fachplaner.
Als Generalübernehmer und Bauleiter sorgte GANZ im Anschluß für die schlüsselfertige Erstellung. Mit 4 Schockfrostanlagen werden bei LAWA nun stündlich 2 t  Produkt auf Lagertemperatur abgekühlt.



 



 

LAWA A2


LAWA A3

Gediegenes Ambiente und ausgesuchte Farben
Das Gebäude des Produktionsbereiches erhielt eine komplett feuerverzinkte Tragkonstruktion und einschalige Wände aus verzinkten und beschichteten Stahl-PU-Stahl-Sandwichpaneelen, darüber spannt sich ein Satteldach als Warmdach mit einer Tragschale aus Trapezprofilen.
Der Büro- und Sozialtrakt wurde in Massivbauweise zweigeschossig, mit umlaufender Attika errichtet und vom unmittelbar angrenzenden Produktionstrakt durch eine F90-Wand getrennt.
„Dabei wurde Wert auf eine optisch etwas anspruchsvollere Gestaltung der Fassade und eine gediegene Ausstattung der Kundenbereiche gelegt“ erklärt  Röder, welcher wiederum die Projektleitung wahrnimmt. -  Bodenbeläge aus Granit, eine freitragende Treppe und die entsprechenden Leuchten tragen hierzu bei.
Bei der farblichen Gestaltung im Außenbereich, wie Attika, Fenster und Vordach wurden konsequent die Farben des Firmenlogos verwendet: Grün und Orange.
Diese wurden für einige Details ebenfalls für den Innenbereich übernommen, während man sich  ansonsten auf  Anthrazit, Grau, Edelstahl und Weiß beschränkt.
Fast alle Räume im Büro-Treppen-Galeriebereich wurden mit einem dezenten, leicht strukturierten  Edelputz versehen.
Erklärtes Ziel der Bauherren war es, mit der Errichtung des neuen Komplexes ein adäquates Ambiente für Verhandlungen und Produkt-Verkostungen mit Kunden zu schaffen.
Denn bei Beibehaltung der jetzigen Wachstumsgeschwindigkeit ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis auch die inzwischen zusammengerechnet über 4.100 qm nicht mehr ausreichen werden.

 


 

LAWA Foyer OG


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